Links – eines der wichtigsten Instrumente in der SEO- Welt. Doch sie sind mühsam zu beschaffen, brauchen viel Zeit und Geld, wenn jeder Link einzeln aufgebaut werden muss. Wäre es da nicht viel besser etwas zu schaffen, was gleich mehrere Links auf einmal generiert? Linkbaits sind dafür die Lösung. Mit einem Projekt wird, je nach Reichweite und Möglichkeiten, Traffic erzeugt und wenn es gut läuft werden auch viele Links aufgebaut oder sogar Verkäufe erzielt.

linkbait planung tipps

Aber was sind linkbaits?

Im englischen bedeuten „baits“ Köder, demnach liegt der Fokus bei einem Linkbait auf Inhalten, die einzigartig, nützlich oder kontrovers sind, sodass Leser diese Inhalte mit anderen teilen möchten.
Die Themen und Möglichkeiten sind vielfältig und je nach Wissenstand und Können für Anfänger, Fortgeschrittene oder Profis geeignet. Obwohl Linkbaits eine gute Möglichkeit sind um viele Verlinkungen mithilfe eines Projekts zu bekommen, ist der Aufwand dennoch nicht zu unterschätzen. Im Vorhinein müssen Überlegungen angestellt, sowie Ziele festgesteckt werden und auch im Nachhinein sollte man sich Zeit einplanen um auf Reaktionen eingehen zu können.

Planung ist die halbe Miete

Bei der Planung müssen erst Überlegungen getroffen werden wie:

  • „Ist das Thema relevant für meine Seite/mein Blog?“
  • „Ist das Thema, über das ich schreibe oder der Inhalt, den ich anbiete „verlinkenswert“? “
  • „Welche Zielgruppe möchte ich ansprechen?“
  • „Wo bewerbe ich meinen Beitrag, damit er anfängt Kreise zu ziehen?“
  • „Biete ich eine Auswahl an Teilmöglichkeiten für die Leser an und wenn ja, welche (Facebook, Twitter, etc.)?“

Themen und Möglichkeiten für Anfänger:

Anfänger sollten anfangs am besten auf den Content ein besonderes Augenmerk legen. Die Themen sollen dabei die Zielgruppe ansprechen und entweder interessant sein und einen Mehrwert für die Leser darstellen oder den Humor ansprechen. Ebenso ist es häufig sinnvoll die Leser zum Mitmachen zu bewegen, indem man Umfragen durchführt oder die Leser aufruft ihre Meinung zu einem Thema abzugeben. Die Ergebnisse der Umfrage bringen bei Veröffentlichung ebenfalls wieder Interessenten auf die Seite und wenn die Umfrage anregend gestaltet ist und neue Erkenntnisse zutage bringt, haben Leser auch Lust oder sogar eine Art Bedürfnis, den Inhalt zu teilen.
Man muss aber nicht immer nur Texte anbieten, Videos oder Schaubilder sind ebenso gut. Bei Tutorials ist es meistens sogar viel sinnvoller die Lösung eines Problems grafisch oder mit einem Video zu erklären.
Eine weitere Strategie sind Gewinnspiele und Giveaways, dabei machen immer eine größere Anzahl an Leuten mit. Man kann als Teilnahmebedingung oder um sich zu qualifizieren auch verlangen, dass der Inhalt über einen Link geteilt wird (passiert immer häufiger auf Facebook).
Ebenfalls immer eine gute Möglichkeit um Aufmerksamkeit zu erregen, ist sich negativ oder sehr kritisch gegenüber eines Themas oder einer öffentlich bekannten Person zu äußern. Jedoch muss man dabei vorsichtig sein, man möchte schließlich auch nicht negativ in Erinnerung behalten werden.
Weitere Themen sind zum Beispiel Anleitungen, Bewertungen von neuen Produkten, Checklisten, Toplisten oder Interviews mit interessanten Persönlichkeiten.

Themen für Fortgeschrittene und Profis:

Wer in der Lage ist selbst Tools, Widgets oder Addons zu schreiben, kann diese kostenlos anbieten. Ein Beispiel dafür, dass das super funktioniert, ist der Adobe Reader, der kostenlos zugänglich ist und einen unglaublichen Nutzen für viele bringt. Deshalb ist die Downloadseite des Adobe Readers die meist verlinkte Seite im Internet.

Das Ziel eines jeden Linkbaits

Wer sich die Mühe macht interessanten, humorvollen oder kontroversen Inhalt zu erschaffen, möchte im Normalfall auch, dass sich der eigene Beitrag wie ein Lauffeuer im Internet verbreitet. Nur nennt man das nicht „Lauffeuer“ sondern einen viralen Content. Der Content soll sich also wie ein Virus verbreiten. Man infiziert erst eine bestimmte Personengruppe, von der man ausgeht, dass der Content sie ansprechen und überzeugen wird. Diese teilen ihn dann und verbreiten ihn so weiter, sodass wieder andere Personengruppe aufmerksam werden und ihn teilen, bis am Ende alle Leute „infiziert“ sind.

Also nochmal alles in Kurzfassung

1. Räume dir Zeit ein
2. Plane alles durch
3. Content is king (wie immer, und das sollte man nie vergessen!!!)
4. Lege den Köder an der richtigen Stelle aus
5. Warte auf Reaktionen und gehe darauf ein